Standards etablieren: Teilhabe und Nachhaltigkeit sichern

Die Akteur:innen des Netzwerk Filmkultur NRW sind sich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst. Sie handeln inklusiv und arbeiten intensiv daran, Teilhabe an einer diversen Filmkultur zu organisieren. Gemeinsam wurden Beratungsangebote genutzt und Nachhaltigkeitsstandards vereinbart, die regelmäßig evaluiert werden.

Noch bleiben dabei allerdings viele Potenziale ungenutzt. Denn die habituellen und finanziellen Zugänge zum Film sind weniger schwierig als zu anderen kulturellen Angeboten. Zugänglichkeit herzustellen ist in einem bestimmten Maß möglich, die strukturellen Voraussetzungen für eine Adressierung breiter Publika sind gegeben. Es mangelt allerdings an Ressourcen, um diese adäquat und dauerhaft ansprechen zu können. Gerade im Bereich der Teilhabe ist eine kontinuierliche Arbeit nötig, die sich in Projektzyklen kaum realisieren lässt.

Außerdem braucht es eine Unterstützung der Bemühungen um eine inklusive und nachhaltige Filmkultur. Um die Anstrengungen der Akteur:innen zu professionalisieren und zu bündeln ist deshalb ein flächendeckendes Weiterbildungsangebot für Kulturfachkräfte notwendig.

Es müssen Strukturen geschaffen werden, innerhalb derer die Teilhabe an kulturellen Angeboten sowie deren nachhaltige Durchführung unterstützt und möglich werden. Dafür bedarf es einer ökonomischen Basis, da die Umsetzung konkreter Maßnahmen mit den aktuellen Etats kaum realisierbar ist. Soziale und ökologische Standards können nur dann zur Fördervoraussetzung werden, wenn diese auch finanziert werden.

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