18.08.26
Symposium der AG DOK 11.9.
Alles für den Klick – wie der Kampf um Aufmerksamkeit die Medien verändert
In der medialen Öffentlichkeit ist unsere Aufmerksamkeit zu einer hart umkämpften Währung geworden. Instagram, TikTok, YouTube oder X verdienen ihr Geld damit, Nutzer:innen möglichst lange auf ihren Plattformen zu halten. Wie können sich Fernsehsender und Kinos in diesem nahezu unbegrenzten Angebot an Informationen und Unterhaltung noch behaupten?
Die Auswahl von Stoffen richtet sich immer stärker danach, wie gut sie sich vermarkten lassen. Das Versprechen einer unglaublichen Geschichte oder große Namen bedienen diese Logik – gesellschaftlich relevante Inhalte haben es dagegen schwer.
Für uns als Filmemacher:innen, Journalist:innen und Produzent:innen entscheidet längst nicht allein die Qualität eines Beitrags oder Films. Immer wichtiger wird die Frage: Wie bekommen unsere Filme Aufmerksamkeit – und können wir diese halten?
Die AG DOK West lädt ein zur Auftaktveranstaltung von LETs DOK mit einem Symposium über Aufmerksamkeitsökonomie, ihre Mechanismen und Folgen für den Dokumentarfilm und die demokratische Öffentlichkeit.
Den Eröffnungsimpuls hält Prof. Dr. Martin Andree, der sich mit der Frage beschäftigt, wer heute darüber entscheidet, welche Inhalte überhaupt sichtbar werden. Mit dabei sind außerdem Sejla Didic-Pavlic (ARD – Mediathek), Britta Windhoff (WDR), Prof. Dr. Jens Eder (Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF), Peter Lindner (Bonn Institute) sowie die Content-Creator Hubertus Koch und Rafid Kabir.
Wann: Freitag, 11. September 2026, 13–17.30 Uhr (Einlass ab 12:45 Uhr)
Wo: Filmhauskino in der Maybachstraße 111, 50670 Köln