06.09.26
#Kultur ohne Polster: 8.10. Demo in Köln
JETZT WIRD'S ENG
Die Stadt Köln plant im Doppelhaushalt 2027/28 massive Kürzungen. Betroffen sind herausragende Projekte wie Cologne Jazzweek, Concerto Köln oder die Festivals africologne und Sommerblut - ebenso wie die essenziell wichtige Projektförderung, von der zahlreiche Künstler:innen, Initiativen und Projekte der freien Kunst- und Kulturszene abhängen.
WAS IST EIGENTLICH DIE FREIE KULTURSZENE?
Sie umfasst die vielfältigen Orte, Projekte und Menschen, die Kölns Kulturleben prägen: Off-Spaces und Ausstellungsorte, Clubs und Bühnen, Festivals und Ensembles, Musik, Theater, Tanz und Zirkus, Film und Literatur - Hunderte Ensembles und Tausende Künstler:innen und Kulturschaffende.
Sie schaffen Räume für Begegnung, Teilhabe und neue Ideen. Sie sorgen für rund 70 % der Kulturveranstaltungen in Köln - und kosten die Stadt gerade einmal 0,2 % des städtischen Haushalts.
Die geplanten Kürzungen treffen deshalb nicht nur die Kulturszene. Sie treffen die ganze Stadt – ihre Vielstimmigkeit, Lebendigkeit und Attraktivität.
WIE GEHT ES WEITER?
In den nächsten Wochen entscheidet die Politik, ob diese Einschnitte wirklich kommen.
Dabei gibt es Alternativen: Ein größerer Teil der Einnahmen aus der Übernachtungssteuer („Kulturförderabgabe“) könnte gezielt für kulturelle Zwecke eingesetzt werden und die geplanten Kürzungen kompensieren.
Deshalb fordern wir gemeinsam mit dem Bündnis Zusammenhalt für Köln die vollständige Rücknahme der Kürzungen - insbesondere in der Projektförderung!
📣 DEMONSTRATION: 8. OKTOBER · 14:30 UHR · ALTER MARKT KÖLN
Am Donnerstag, 8. Oktober, 14.30 Uhr am Alter Markt demonstrieren die freie Kulturszene und verschiedene soziale Träger gemeinsam gegen die Kürzung im Kultur- und Sozialbereich.
Eine Aktion von KulturNetzKöln, Initiative Freie Musik, Filmszene Köln, Literaturszene Köln und Verein für darstellende Künste Köln.
FÜR DIE KULTURSTADT, IN DER WIR LEBEN WOLLEN.